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Dokumentation: Aufruf von September 2008:

Kommunen sagen JA zur Aufnahme von Flüchtlingen

An allen Ecken und Enden der Welt herrscht Krieg. In den Krisengebieten unserer Erde, wie z.B. Irak, Birma und Sudan sind Menschen auf der Flucht. Doch noch nie war Fliehen so schwer wie heute. Die meisten Flüchtlinge überwinden nicht einmal die ersten Grenzen. Nur ein Teil erreicht die unmittelbaren Nachbarstaaten, die jedoch mit der Masse an Schutzbedürftigten heillos überfordert sind. Selbst den Vereinten Nationen fehlt das Geld, um die Flüchtlinge auch nur mit dem Nötigsten zu versorgen. Weltweit sitzen Hunderttausende von Flüchtlingen am Rande von Krisengebieten in Lagern fest, ohne eine Perspektive auf ein menschenwürdiges Leben. Der Weg nach Europa ist ihnen verstellt. Die Hürden sind nahezu unüberwindbar. Die Fluchtwege sind weit, teuer und gefährlich. Tausende versuchen es trotzdem und sterben auf der Flucht. Nur wer fit ist, wer also über Geld, Einfluss, viel Zähigkeit und Glück verfügt, hat eine Chance. Frauen, Kinder, alte und kranke Menschen meist nicht.

Was wäre eigentlich, wenn wir diesem Flüchtlingselend nicht mehr tatenlos zuschauen würden? Wenn wir Menschen aus den Lagern heraus nach Deutschland holen würden? Wenn wir tatkräftig zeigen würden, dass uns das Schicksal der Flüchtlinge dieser Welt nicht gleichgültig ist?

Die Idee ist nicht neu. Immer wieder nehmen Staaten Flüchtlinge aus akuten Krisensituationen auf und gewähren ihnen sicheren Aufenthalt. Deutschland hat zuletzt vietnamesische Boatpeople und Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Bosnienkrieg aufgenommen. Dieses Resettlement genannte Verfahren kann sicher nicht die Lösung für die weltweite Flüchtlingsproblematik sein, aber es ist vielleicht für einige die Rettung. Lange, gefährliche und teure Fluchtwege könnten vermieden werden. Resettlement ist sicher kein Ersatz für Asyl: nach wie vor müssen Flüchtlinge das Recht haben, an europäischen Grenzen Schutz und Asyl zu fordern. Aber Resettlement könnte ein deutliches Signal setzen! Gegen Ausgrenzung, Anfeindung und Abschottung von Flüchtlingen.

 

 

 

Wer ist Save Me?

Ziel der save me Kampagne ist es, die Gesellschaft und Politik für die Forderung nach einer kontinuierlichen Flüchtlingsaufnahme (Resettlement) zu gewinnen, also zu erreichen, dass Deutschland jährlich ein bestimmtes Kontingent von Flüchtlingen aus unhaltbaren Situationen rettet und dauerhaft integriert. Etappenziele auf diesem Weg stellen die Stadt- und Landratsbeschlüsse dar. Sind viele Kommunen entschlossen, werden sich auch skeptische Bundes- und Landespolitiker überzeugen lassen. Mit einer bundesweiten Save-me Kampagne können schließlich auch die Innenminister für dieses Anliegen gewonnen werden. Mit Stand von März 2011 haben wir erreicht, dass sich 36 deutsche Kommunen und ein Bundesland per Ratsbeschluss zur Idee von save me bekennen und eine Flüchtlingsaufnahme befürworten. Die große Stärke der Kampagne sind die Patinnen/Paten von save me: Menschen, die sich konkret zur Unterstützung ankommender Flüchtlinge bereit erklären. Bei der Aufnahme der irakischen Flüchtlinge 2009/2010 stellen einige von ihnen aktuell bereits ihre Bereitschaft zum Engagement tatkräftig unter Beweis. Bundesweit bekennen sich bislang über 7.000 Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Namen und ihrem Bild als Unterstützer/in von save me – und es werden täglich mehr...

 

Weiterführende Informationen zur Save-Me-Kampagne erhalten Sie hier:

Bundesweite Save-Me-Kampagne mit Links zu allen Städte-Kampagne. Hier können Sie sich auch auf die bundesweite UnterstützerInnen-Liste eintragen.

Lokale Save-Me-Kampagne in Reutlingen

Lokale Save-Me-Kampagne in München

Pro Asyl

Flüchtlingsrat Baden-Württemberg

 

 

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Derzeit 60 Initiativen und Organisationen unterstützen unsere lokale Kampagne, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Wenn auch Sie als Verein, Initiative, Institution oder Unternehmen Unterstützer-Organisation werden, tragen wir Sie auf der Homepage und in allen weiteren Publikationen der Kampagne als Unterstützer-Organisation ein. Schreiben Sie dazu einfach eine E-Mail an und erklären Ihre Unterstützung.

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